Jamikow
Passow. Mit Tempo 100 und fast in Kolonne nahm der Schnellverkehr die neue Ortsumgehung Passow der B 166 in Besitz. Damit ging eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte der Uckermark in Betrieb. Die Schwedter Industrie hat eine weitaus günstigere Nordanbindung erhalten. Gefahrguttransporter machen um das Dorf einen großen Bogen.
Über zwei Jahre dauerte der Bau der fünf Kilometer langen Strecke, die den Schwerlastverkehr nun mit hoher Geschwindigkeit über einen rund zehn Meter hohen Damm mitten durch das Welsebruch führt. In Passow wird es jetzt wesentlich ruhiger, denn hunderte Lkw, die täglich mit ihrer Last durch das Dorf donnerten, nehmen die Schnellstrecke über die neue Ortsumgehung. Damit wird der Industriestandort Schwedt wesentlich schneller erreichbar. Brummi-Fahrer müssen nicht mehr durch das kurvenreiche und lang hingezogene Passow schleichen. Hier bildeten sich vor allem am Bahnübergang über die Eisenbahnstrecke Berlin-Stettin häufig lange Warteschlangen. Klagen der Anwohner über Lärm, Dreck und Gefahrguttransporte gehören jetzt der Vergangenheit an.
Ulrich Kasparick, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister, eröffnete die 12,4 Millionen Euro teure Piste. Solche Verbindungsstraßen würden die Chance bilden, die regionalen Wachstumskerne mit dem ländlichen Raum zu verbinden. Er machte gleichzeitig darauf aufmerksam, dass die Zeit großer Neubauprojekte künftig vorüber ist. Kasparick sprach von einer Mittelumschichtung zugunsten des Erhalts vorhandener Verkehrswege.

Quelle:
www.moz.de Freitag, 13. Oktober 2006 (21:15)
Freie Fahrt auf neuer Ortsumgehung
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Ortsumgehung frei gegeben

Passow (MOZ) Nach mehr als zweijähriger Bauzeit ist die neue Ortsumgehung Passow der B 166 frei gegeben worden. Die fünf Kilometer lange Strecke kostete 12,4 Millionen Euro und gehört zu den wichtigsten Infrastrukturvorhaben der Uckermark. Dadurch verbessert sich die Verkehrsanbindung des Industriestandortes Schwedt nach Norddeutschland und Polen. Gleichzeitig wird die Gemeinde Passow von Güterverkehr und vor allem von Gefahrguttransporten entlastet.

Quelle:
www.moz.de Freitag, 13. Oktober 2006 (18:03)
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