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Minus acht Grad und ein tief verschneiter Winterwald haben mehr als 100 Uckermärker nicht davon abgehalten, sich zum traditionellen Silvesterlauf in der Oderstadt einzufinden.
Dietrich Lüthke freute sich mit seinen gastgebenden "Schwedter Hasen", die sich bei ihren Förderern besonders bedankten, über die riesige Resonanz. "An so viel Schnee bei einem Silvesterlauf kann ich mich nicht erinnern", meinte er kurz vor dem Start. Das nutzten einige Teilnehmer gleich für ein kleines Loipentraining. Die Villwocks aus Jamikow (Sieger der Familienwertung im uckermärkischen Laufcup 2005) konnten so schon mal für den Urlaub üben. "Seit vier, fünf Jahren machen wir regelmäßig in Polen Winterurlaub", verriet Papa Bernd. Tochter Anne hatte gleich noch ihre Freundin Katja Tempel aus Casekow überredet, sich auch Ski anzuschnallen. Andere Starter kamen mit Nordic-Walking-Stöckern oder beteiligten sich als Spaziergänger am Silvesterlauf, bei dem jeder seine Strecke selbst wählen konnte. Am Ziel gab es für alle die gleiche Belohnung: eine Urkunde und ein Tombola-Los, auf das jeder schließlich dank der von Fielmann bereitgestellten Preise etwas mit nach Hause nehmen konnte. Drei Starter freuten sich über ganz besondere Hauptpreise: Anneliese Richter, Manfred Gläsel und Roland Neef gewannen kiloschwere Karpfen. Zudem hatten David Dreier und Susanne Scheffler (unterstützt durch die Pension Grothe) für heißen Tee und Glühwein gesorgt, den sich die Silvesterläufer bei den eisigen Temperaturen schmecken ließen.
Angermünde (MOZ) Keine Sieger, keine Urkunden - es war einfach nur Spaß, dieser Jahresausklang der Laufsportler in Angermünde. Fast 40 Starter kamen zur 26. Auflage des Angermünder Silvesterlaufes und trotzten den Schneemassen, die in den letzten Tagen des alten Jahres auch die Uckermark in einen weißen Teppich verwandelt hatten. Seit 1979 wird - organisiert durch den ESV 49 bzw. seinen Vorgänger Lok - am Silvestertag gelaufen. Sportlich stellt dieser Lauf durchaus eine echte Herausforderung dar: Immerhin wird nach dem Start auf dem Jahnsportplatz (hier war ein Weg gut vom Schnee befreit worden) bis zum Strand am Wolletzsee gelaufen, von dort geht es zur Straße Angermünde-Altkünkendorf und zurück zum Sportplatz. Eine acht Kilometer lange Distanz! Auf ihr absolvierten nicht nur Angermünder, sondern auch Freienwalder und Templiner Starter ihre letzte sportliche Herausforderung für 2005. Zeitgleich mit den Läufern machten sich auch fast 30 Wanderer vom Jahnsportplatz auf zu einem Jahresendmarsch zur Blumberger Mühle und zurück. Nach der Rückkehr gab es auf dem Sportplatz das obligatorische gemütliche Beisammensein, bei dem man das Jahr 2005 nochmals Revue passieren ließ.
Sonntag, 01. Januar 2006
