Jamikower Feuerwehr bekommt neues Löschfahrzeug







Fünf fast neue Fahrzeuge (23.03.2007)
Oder-Welse (MOZ) Sie sind zwar nicht neu, aber "wie neu", wie Amtsdirektor Detlef Krause sagte. Denn das Amt Oder-Welse hat seinen Feuerwehren fünf Fahrzeuge gekauft. Die ersten sind seit Ende 2006 vor Ort, zwei seit vergangenem Wochenende. Neu war auch die Jahreshauptversammlung der Feuerwehren im Amt, die am Mittwochabend in Pinnow stattfand. Krause blickte unter anderem auf die Anschaffungen zurück.
Mehr als 100 000 Euro aus dem Haushalt des vergangenen Jahres hat das Amt in die Autos investiert. "Möglich war dies, weil wir einen Teil des Geldes über zwei Jahre hinweg angespart hatten", sagte Krause. Die Fahrzeuge werden nun genutzt von den Wehren in Jamikow, Pinnow, Schöneberg, Schönermark und Schönow.
Wie Krause ankündigte, soll es die gemeinsame Jahreshauptversammlung aller Feuerwehren künftig jedes Jahr geben. "So können wir auf direktem Weg kommunizieren", sagte Krause.
Wie Krause weiter mitteilt, ist Ralf Hugger der einzige Kandidat für den vakanten Posten des Amtswehrführers. Voraussichtlich Ende April werde seine Ernennung im Amtsausschuss auf der Tagesordnung stehen. Der Pinnower übt die Funktion seit vergangenem Herbst kommissarisch aus. Bei der Jahreshauptversammlung nahm er drei Auszeichnungen vor und überreichte die Urkunden. Befördert wurden:
l Erhard Münchmeyer (Briest) zum Oberlöschmeister
l Jürgen Munkelberg (Flemsdorf) zum Löschmeister
l Steffen Dreißiger (Schönermark) zum Hauptfeuerwehrmann.
Freitag, 23. März 2007 (08:30) Von Bernhard Schwiete
Oder-Welse. Als "Affentheater" und "Kindergarten" beschimpften die Feuerwehrleute aus Schöneberg das Prozedere der Amtsausschusssitzung Oder-Welse am Dienstagabend in Pinnow. Als es um die dringend notwendige Beschaffung von Feuerwehrfahrzeugen ging, mussten sie den Raum verlassen. Wütend warteten sie mehr als eine Stunde im Regen sowie auf den Fluren des Amtsgebäudes das Ergebnis der nichtöffentlichen Besprechung ab.
"Es ging um die Zuverlässigkeit von Händlern, um Preise und Angebote", begründete Amtsdirektor Detlef Krause den Ausschluss der Öffentlichkeit. Nur Gerhard Dyrba und Manfred Schroeder hatten für eine öffentliche Debatte gestimmt. Amtsbrandmeister Alexander Trenn war nicht anwesend.
Dabei kam am Ende ein Kompromiss zustande, mit dem nach Angaben von Detlef Krause alle Führungskräfte sowie die Mehrheit der Amtsausschussmitglieder zufrieden waren. Die im Haushalt zur Verfügung stehenden 76 000 Euro reichen aus, um insgesamt vier gebrauchte Fahrzeuge zu kaufen, die die Situation in mehreren Feuerwehren gleichzeitig verbessern sollen.
Davon profitieren Schönow. Jamikow und Schönermark. Nicht zufrieden sind die Schöneberger Feuerwehrleute, deren Robur wieder einmal ausgefallen ist. Sie erhalten ebenfalls ein gebrauchtes Löschfahrzeug LF 8 mit Wassertank, obwohl sie sich bereits zuvor dagegen gesträubt hatten. Nach ihrer Ansicht fehlt aufgrund der Höhenlagen in den Ortsteilen ein allradgetriebenes Auto. Einem derzeit beschaffbaren Typ steht allerdings die zu geringe Durchfahrthöhe des Gerätehauses im Wege. "Weil der Gemeinde die finanziellen Mittel für einen Umbau fehlen, ist momentan kein anderes Fahrzeug möglich", so Detlef Krause.
Quelle: www.moz.de - Donnerstag, 23. November 2006
(Neu jetzt mit Gästebuch)
Endlich ! - Schönow bekommt neues Feuerwehrhaus
Schönow/Jamikow. Der überalterte Technikbestand macht vielen Feuerwehren der Uckermark zu schaffen. Was fehlt, ist das Geld für neue Fahrzeuge. Noch kurz vor Jahresende tauscht das Amt Oder-Welse ausgediente Einsatzwagen gegen rüstige Gebrauchte. Mit einem neuen Fahrzeug haben wohl beide Wehrführer nicht gerechnet. Doch Fred Kisicki aus Schönow und Jörg Gerber aus Jamikow sind auch mit dem gebrauchten Gerätewagen zufrieden. Ihre Männer nehmen jeweils ein frisch beschafftes Löschfahrzeug in Besitz. Die Wagen kommen direkt vom Händler, haben allerdings schon einige Jahre auf dem Buckel. Dafür wurden noch ältere DDR-Typen Robur ausgetauscht bzw. nach Schöneberg umgesetzt. Mit der Fahrzeugbeschaffung kurz vor Jahresende will das Amt Oder-Welse einen längst geplanten Ersatz der viel zu alten Technik in Gang setzen. Zwar haben die gebrauchten Löschfahrzeuge nur aufschiebende Wirkung, doch entspannt sich damit die Lage bei der Einsatzbereitschaft. Das Amt kalkuliert mit weitaus geringeren Ausfällen durch Reparaturen und Instandsetzungen. Die Feuerwehrleute hatten beide Wagen zur feierlichen Übergabe auf Hochglanz gewienert. TLF 16 bzw. LF 8 lauten die amtlichen Typenbezeichnungen. "Sie erfüllen die Anforderungen in diesem Bereich", sagte Amtsdirektor Detlef Krause und wünschte
Zwei gute Gebrauchte (29.12.2006)
von Schönow, der Bürgermeister von Jamikow und die Feuerwehren außerhalb der Abgeordnetenrunde verständigen. Grundsätzlich geklärt ist dieses Problem allerdings nicht. Nach derzeitigem Stand erhält noch in diesem Jahr der Ortsteil Schönow ein völlig neues Gerätehaus. 70 000 Euro hat die Gemeindevertretung dafür in ihrem Haushalt 2006 beschlossen. Der zukünftige Standort soll sich nach Angaben von Bürgermeister Walter Henke in der Nähe des Sportplatzes befinden. Geplant ist ein für diese Zwecke entworfenes Fertiggebäude mit Unterstellplatz für Einsatzfahrzeug, Sanitär- und Schulungsraum. Die Feuerwehr in Jamikow bleibt damit nach Angaben von Walter Henke vorerst in ihrem derzeitigen Zustand erhalten. Das Fahrzeug soll weiter in der Mietgarage für den Ernstfall bereitstehen.
Quelle: www.moz.de , Samstag, 22. Juli 2006 (07:56)
Jamikow / Schönow. Der seit Jahren schwelende Streit über den Feuerwehrstandort der beiden Passower Ortsteile Schönow und Jamikow geht offenbar in eine neue Runde. Beide Orte verfügen jeweils über eine eigene Feuerwehr mit eigenem Fahrzeug und technischer Ausrüstung. Doch in beiden Fällen ist der Zustand der Gerätehäuser für die freiwilligen Helfer nur unzureichend. In Schönow befindet sich die Feuerwehr in einer Garage, in Jamikow wird seit Jahren ein Stellplatz in einer privaten Landwirtschaftshalle gemietet. Die Gemeindevertretung Passow favorisierte eine gemeinsame Lösung für beide Orte, um Kosten zu sparen, die Feuerwehren zu erhalten und eine moderne Unterstellmöglichkeit samt Schulungsraum zu schaffen. Im Gespräch war die Zusammenführung beider Wehren an einem Standort. Dazu sollten sich der Ortsbeirat
Dauerlösung für Feuerwehr gesucht (22.7.06)
Bürgerschaft setzt sich gegen Amt Oder Welse durch (28.6.2006)
Kompromiss hinter verschlossenen Türen (23.11.2006)
Schönow bekommt endlich ein neues Feuerwehrhaus
Jamikow/Schönow. Eine herbe Niederlage musste die Amtsverwaltung Oder-Welse einstecken. Die Gemeindevertretung Passow entschied gegen den Vorschlag des Amtes über den neuen Standort der Schönower Feuerwehr. Zuvor hatten sich Feuerwehrleute, Ortsbeirat und sogar eine neue Bürgerschaft für die von Amtsbrandmeister Alexander Trenn favorisierte Variante stark gemacht. Die neue Feuerwehr soll mitten ins Dorfzentrum. Das steht nach einer jahrelangen Standortsuche nun fest. Zwischen den beiden Ortsteilen Schönow und Jamikow war ein Wettstreit um das gemeinsame Gerätehaus entbrannt, den Schönow aus Brandschutzgründen für sich entscheiden konnte. Doch auch innerhalb des Dorfes gab es gleich zwei Möglichkeiten, die neue Stellhalle mit besseren Bedingungen für die Feuerwehrleute zu installieren. Während sich Ortsbeirat, Brandschützer und eine neue Bürgerschaft für einen Standort in zentraler Lage stark machten, favorisierte die Amtsverwaltung eine Lage am Ortsrand. Dagegen liefen die Betroffenen Sturm. "Ein Feuerwehrhaus kann man nicht hinterm Kuhstall in eine dunkle Ecke stellen", schimpfte Ortswehrführer Fred Kisicki. Man solle die Entscheidung den Bürgern überlassen, forderte der Schönower Gemeindevertreter Peter Krause. Eine Stellungnahme von Amtsbrandmeister Alexander Trenn machte auf die Unfallverhütungsvorschriften aufmerksam. Trenn verwies auf Anfahrtswege, Unfallschutz und das Sicherheitsgefühl der Bürger. Außerdem sei eine Feuerwehr am Dorfrand mit ihrer teuren Technik nicht vor Einbrüchen gefeit. Nach dem Standortbeschluss stimmte die Gemeindevertretung für die Finanzierung der neuen Stahlbauhalle in der Ortsmitte. Doch dafür fehlen noch erhebliche Mittel. Bislang stehen insgesamt erst 75 000 Euro zur Verfügung. Die Kostenschätzungen der Bauverwaltung liegen jedoch bei mindestens rund 200 000 Euro.
Quelle: ( www.moz.de / OS) Donnerstag, 28. September 2006 (20:56)
jederzeit erfolgreiches Ausrücken. Auch der Personalbestand ist ausreichend, um die Fahrzeuge im Ernstfall nach Vorschrift zu besetzen. Mit den angesparten Finanzen aus den vergangenen zwei Jahren beschaffte das Amt Oder-Welse insgesamt vier gebrauchte Fahrzeuge. Zwei davon sollen in den nächsten Wochen in Schönermark und Schöneberg anrollen. Außerdem kaufte die Verwaltung mehrere Pumpen, um die Einsatzbereitschaft der Wehren in den Dörfern zu verbessern. Nächstes Vorhaben ist der Bau des Feuerwehrgerätehauses in Schönow. Die Planungen für die neue Gerätehalle laufen bereits. Die Brandschützer haben sich bereit erklärt, an der Errichtung der Halle mitzuwirken.
Quelle:(www.moz.de) Freitag, 29. Dezember 2006 (07:56)